Wohnheim Belp

QM / Wir gestalten neuen Lebensraum

Seit dem 30. September 2010 sind wir zertifiziert
 

PDF (1.15 MB) SQS-Zertifikat


Neue Aussenwohngruppe „Dörfli“
in Kirchdorf
                                                            

  • Im Herbst 08 wurde uns das Wegert in Kirchdorf zum Kauf angeboten.                                   
  • Das Wegert wurde über Jahr von der Stiftung Tannacker (Moosseedorf) als Aussenstation betrieben.
  • Die Gesundheits- und Führsorgedirektion des Kanton Bern bewilligte uns, im November 08, acht zusätzliche Plätze.
  • Anfang Jahr wurde der Kauf des „Wegert“ in Kirchdorf durch unsere Trägerschaft getätigt.
  • Die Planung zur Eröffnung der Aussenwohngruppe konnte ab Januar 09 beginnen.

Das bestehende Gebäude wurde sanft renoviert und auf unsere Bedürfnisse angepasst.

  • Auf den Start hin, wurden neue Mitarbeiter gesucht und ein Team zusammengestellt.
  • Das Team besteht aus einer Teamleiterin und fünf MitarbeiterInnen. Die Mitarbeiter verfügen über folgende Ausbildungen: 3 SozialpädagogInnen, 1 Arbeitsagogin, Mitarbeiterin in der Ausbildung zur Fachfrau Betreuung und 1 Mitarbeiterin ohne fachspezifischer aber mit längjähriger Erfahrung in der Behindertenarbeit.
  • Die Teamleitung wird vom Wohnheim Belp aus durch die Bereichsleitung unterstützt und begleitet.
  • Auch die Bewohnergruppe wurde im Frühling zusammengestellt. Zum Teil wechselten BewohnerInnen vom Hauptsitz in Belp in die Aussenwohngruppe. Es wurden aber auch neue BewohnerInnen aufgenommen. Sowohl im Wohnheim wie auch in der Aussenwohngruppe gab es somit spannende neue Gruppenkonstellationen.

Am 5. August 2009 eröffneten wir die Aussenwohngruppe „Dörfli“

  • Anfänglich zogen 6 Bewohnerinnen und Bewohner in ihr neues Zuhause ein.
  • Auf August hin vergrösserten wir auch unser Atelier / Beschäftigung „Triebwerk“ in Belp um genügend Platz und Ressourcen zu schaffen. Eine optimale Begleitung unserer bisherigen und neuen BewohnerInnen stand dabei im Mittelpunkt unseres Tun und Handelns.

Wir gestalten Lebensraum

Die Aussenwohngruppe Dörfli in Kirchdorf sehen wir als Ergänzung zu unserem heutigen Angebot im IV – Bereich.

Ziel der Betreuung ist es, dass jeder sinnes-, körperlich-, geistig- oder mehrfachbehinderte Bewohner ein so selbständiges Leben wie möglich führen kann, und ihm so viel Schutz und Hilfe zuteil wird, wie er für sich braucht. Massgebend sind die individuellen Persönlichkeiten und Bedürfnisse, die sich auch aus Art und Schwere der Behinderung ergeben. Für die Bewohner des Wohnheims Belp / IV – Bereich bedeutet dies, die Ermöglichung eines „normalisierten“ Lebens, das Vermitteln von Geborgenheit und Angenommensein sowie die angemessene Förderung und Entwicklung ihrer natürlichen Anlagen und Fähigkeiten.

Um auf die individuelle Entwicklungsmöglichkeit zielgerichtet eingehen zu können, muss ein Umfeld geschaffen werden, welches die Ressourcen der Betreuten erkennt und fördert.

  • Zu unserem bestehenden Angebot in Belp mit bislang 19 IV – Plätzen kamen somit weitere 8 Plätze in Kirchdorf dazu.
  • Die Tagestruktur orientiert sich an den bestehenden Konzepten.
  • Die BewohnerInnen vom Dörfli werden am Morgen ins Atelier in Belp gebracht und verbringen bis ca. 16 Uhr ihren Tag in der „ganz normalen Arbeitswelt“.
  • Im Atelier steht aber nicht das Produkt im Zentrum, sondern das Erleben mit all seinen Sinnen. Es wird auf die individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten der einzelnen Bewohner eingegangen und gezielt begleiten. Entsteht dadurch schlussendlich ein Produkt, ein Gegenstand oder einfach ein „dabeisein“, wirkt sich das positiv auf die Selbstwahrnehmung und das Selbstwertgefühl aus.
  • Am Abend wie an den Wochenenden steht die Freizeit im Zentrum. Natürlich gibt es auch in der Freizeitgestaltung Aemtli und Pflichten welche die Gemeinschaft fordert und voraussetzt. Die Aufgabe der Betreuung ist es diesen Lebensraum zusammen zu gestalten und ein Zuhause zu bieten in welchem man sich wohl füllt. Aber auch die BewohnerInnen gestalten stetig mit. Ausflüge sind auch ein wichtiger Teil in der Freizeitgestaltung.

Was für Klientel hat das Wohnheim Belp und die Aussenwohngruppe „Dörfli“

Im Wohnheim leben Menschen mit leichter bis schwerer geistigen Behinderung. Einzeln kommen Zusatzbehinderungsformen wie die Sinnesbehinderung, Körperbehinderung und/oder eine leichte psychische Beeinträchtigung dazu.

Beding durch unserer Trägerschaft werden gehörlose und hörbehinderte Menschen bei der Aufnahme bevorzugt behandelt. Die Nachfrage richtet sich aber primär auf die oben beschriebenen Behinderungsformen.

Ende 2009 hatten wir alle 27 Wohnheimplätze vergeben. Im Jahr 2010 bieten wir zudem 4 Tagesplätze im Atelier Triebwerk an.